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Neues und Internas Teil 7

Heute: Jonas "Joni" Keil

Nach einer fast endlosen Zwangspause ist die „Rimbacher Redaktion“ wieder on Tour und wird sich in den nächsten Wochen, natürlich auch während der Saison, immer wieder kurzfristig Personen aussuchen, die aktiv oder auch passiv dem FSV wohlgesonnen sind und diese zum Interview bitten. Dies können der Spielertrainer oder das Trainergespann sein, einzelne Spieler oder der Spieler des Tages aus Rimbacher Sicht, aber auch Betreuer und Zuschauer des FSV sollen hier ein kurzes Statement zum Spiel, dem Verein oder zur eigenen Person aus freien Stücken und unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien abgeben.

Nachdem wir in den ersten Wochen der neuen Saison fast schon alle Neuzugänge vorgestellt haben, wenden wir uns heute dem „FSV-Lazarett“ zu und holen uns heute wahrscheinlich den größten Pechvogel der letzten Jahre an den Tisch. Gott sei Dank besteht die Krankenstation der Rimbacher nur aus einem Spieler, dafür hat es Jonas Keil (Jahrgang 2000) mit einer der schwersten Verletzungen, die es im Fußballsport gibt, im ersten Spiel gegen Türkspor Waldmichelbach erwischt. Sehr schade, denn er war gerade auf dem besten Wege sich im defensiven Part der Mannschaft festzubeißen. Doch jetzt setzte ihn erstmal ein ohne Fremdeinwirkung zugezogener Kreuzbandriss, Innenmeniskushinterhornriss und ein Knochenödem für längere Zeit außer Gefecht.

Bei Joni, so wird er von seinen Mitspielern gerufen, ist es nicht die erste Sportverletzung aber bei dieser Diagnose wird er wahrscheinlich erst wieder zur nächsten Saison zur Verfügung stehen. Demnächst (09.09.21) wird Jonas in Heidelberg operiert und wir wünschen ihm alles, alles Gute, und dass er bald wieder beschwerdefrei auf den Beinen ist.

Zum Fußball kam Jonas durch einen Klassenkamerad in der 1. Klasse, der ihn im Alter von 6 Jahren zum Hallentraining mitnahm. Gleich Feuer und Flamme für das neue Hobby, trainierte er bei den Bambinis der JSG Rimbach/Zotzenbach mit und durchlief danach alle Jugendjahrgänge der JSG. Schon früh hatte er dabei mit Verletzungen zu kämpfen, vielleicht ist es auch ein bisschen seiner Spielweise geschuldet, denn Jonas schont auf dem Fußballplatz weder sich noch den Gegner und gibt immer Vollgas. Bei den E-Junioren erwischte es ihn mit einem Fersenriss und in der B-Jugend musste er dann 8 Wochen wegen eines Innenbandanrisses pausieren. Schon im alten A-Junioren-Jahrgang wurde er durch Ayhan Özdemir zu den Aktiven geholt und trainierte und spielte dort ohne großen Druck sorglos auf. Er war zu diesem Zeitpunkt und in seinem jungen Alter schon ein Hoffnungsträger im Sturmzentrum der Blau-Weißen.

Aber auch er konnte den Abstieg aus der Kreisliga A nicht verhindern, zu groß war damals der Substanzverlust innerhalb der Mannschaft. Unter dem neuen Trainer Klaus Arnold war Joni auch gesetzt, fiel aber in ein tiefes Loch, weil er sich selbst zu sehr unter Druck setzte und seine „Leichtigkeit“ verschwunden war. In der Saison 2020/2021 war er wieder der alte und hatte wiederum Pech, denn im Pokalspiel beim TSV Elmshausen zog er sich einen Außenbandriss im Sprunggelenk zu und fiel bis zur Corona-Pause aus. Aber Jonas wäre nicht Jonas, wenn er sich aufgeben würde, er ist ein Stehaufmännchen sondersgleichen. Durch Fitnesstraining und frühzeitiges Joggen, sowie dem freiwilligen Training im Juni 2021 arbeitete er sich wieder zurück und aus dem einstigen Sturmtank machte der neue Trainer Amir Duric eine „Kampfmaschine“ in der Defensive.                    

RiRe: Warum hast du dich für den FSV entschieden?

Jonas: Steffen Dörr und Thomas Ginader haben damals mit uns gesprochen, dass sie auf die Jugend setzen wollen, da der FSV viele Abgänge zu verkraften hatte. Wir sollten helfen wieder etwas aufzubauen und ich bin ja ein Rimbacher durch und durch, obwohl ich in der Jugend immer in Zotzenbach war, gab es für mich nur den FSV.             

RiRe: Kennst du einige deiner Mitspieler schon?

Jonas: Ich kenne alle vom Sehen und mit dem Okan Ceneli habe ich ja zusammen in der Jugend schon gespielt.     

RiRe: Wie wurdest du von den Mitspielern und den Offiziellen aufgenommen?

Jonas: Ich wurde von allen herzlich aufgenommen, vor allem von Thommy.     

RiRe: Auf was für einen Spielertyp und auf was für eine Spielweise dürfen sich die Anhänger des FSV freuen?

Jonas: Technisch bin ich nicht der versierteste, aber körperlich war ich schon immer sehr robust und mental habe ich auch an Stärke gewonnen. Ich bin ein furchtloser Kämpfertyp und habe früher alle Positionen in der Offensive gespielt. Heute sehe ich mich eher in der Defensive außen in der Kette.   

RiRe: Was sind deine persönlichen Ziele und die mit der Mannschaft?

Jonas: Ich möchte fitter und stärker aus meiner Verletzung zurückkommen und die Mannschaft schon vorher von außen mental stärken und unterstützen, mehr kann ich leider im Moment nicht tun.          

RiRe: Zwei persönliche Fragen habe ich noch, wer ist dein Idol?

Jonas: Christiano Ronaldo, also CR7, von dem habe ich auf Youtube mal ein Video gesehen, als er mit der Nr. 7 bei ManU gespielt hat. Und als Bayern-Fan natürlich Franck Ribery, von dem ich mit 7 Jahren mein erstes Trikot hatte.      

RiRe: Hast du ein bestimmtes Ritual vor den Spielen?

Jonas: Ein gutes und richtiges Frühstück mit Haferflocken und Banane gehört für mich auf jeden Fall dazu. Und außerdem trage ich nur rechts einen Stutzenhalter.  RiRe: Danke Jonas, für das offene und ehrliche Interview und vor allem viel Glück bei der anstehenden Operation und viele Genesungswünsche von uns, den Offiziellen und natürlich deinen Mannschaftskameraden. WB

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