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Nach der Pause geht es wieder dahin

Gegen Anatolia setzt es die 6. Niederlage in Serie

Es war ein Kampfspiel auf dem nassen Hartplatz am Schnorrenbacher Skilift. Der FSV Rimbach hat diesen Kampf im Rahmen seiner Möglichkeiten angenommen, wurde aber nicht belohnt, am Ende hat die Anatolische Jugend denn auch verdient gewonnen. Personelle Rückschläge ziehen sich durch die Rimbacher Saison wie ein roter Faden, im Vergleich zur Vorwoche fehlten nun wieder Schröder, Hodza und Duric. Zudem mußte Ayhan Özdemir bereits nach 25 Minuten verletzt ausscheiden und spätestens mit dem Platzverweis für Daniel Fath in der 52. Minute ging die Ordnung dann zunächst wieder komplett verloren.

Dabei sah es bis zum Seitenwechsel gut aus. Samir Amini hatte die Blau-Weißen nach einer Viertelstunde in Führung gebracht, die Anatolia wußte in den ersten 40 Minuten wenig zu überzeugen und wurde dementsprechend unruhig. Glücklicherweise ließ sich der gute Schiedsrichter Dill von dem Primborium nicht anstecken. Erst kurz vor dem Pausenpfiff nahmen die Platzherren das FSV-Tor ein paarmal unter Beschuß, aber die Rimbacher bewahrten in dieser Phase einen kühlen Kopf und retteten die knappe Führung in die Kabine, aus der die Türken aber dann mit Vollgas herauskamen und sofort Druck auf das Rimbacher Gehäuse entfachten. Nach einem Zweikampf blieb ein Rimbacher Spieler im Mittelkreis liegen, das Spiel lief weiter und im Strafraum attackierte der bereits verwarnte Daniel Fath einen Gegenspieler zu heftig, die Folge waren ein Strafstoß, sowie die Ampelkarte für Fath. Ildem Aydogdu verwandelte souverän zum 1:1.

Die Abwehr mußte sich nun umsortieren und geriet immer mehr unter Druck. Dem FSV gelang kaum noch ein Befreiuungsschlag über die Mittellinie. So ging dann auch dem 2:1 für die Anatolen ein individueller Fehler voraus, als ein Abstoß vom Rimbacher Tor abgefangen wurde, erneut Aydogdu ans Leder kam und aus rund 10 m einschieben konnte (60.). In der Folge hatten die Rimbacher ein ums andere Mal Glück, daß die Partie nicht vorzeitig entschieden wurde, auch Timo Bickel im Tor hatte hier und da die Hände oder Füße noch im Spiel.

In der Schlußphase probierte der FSV noch einmal alles und wäre beinahe zum Ausgleich gekommen, aber der Kopfball von Binjam Gebru strich knapp am Pfosten vorbei (87.). Als die Abwehr komplett gelöst wurde, gelangen den Anatolen in der Nachspielzeit durch Ertan Atav und Nedim Özbek noch zwei weitere Tore zum 4:1-Endstand. RR

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Anatolia Birkenau – FSV Rimbach 4:1 (0:1)

Anatolia Birkenau:

Vedat Cihan – Erkan Abaza, Redzheb Altandishli (46. Ertan Atav), Cihad Subasi, Umut Yücel, Tayfun Er (88. Hüseyin Sevim), Özdemir Gürsoy, Kenan Yücel, Nedim Özbek, Ömer Yücel, Ildem Aydogdu.

FSV Rimbach:

Timo Bickel – Tobias Baier, Nicolas Merker, Rainer Fiebiger, Daniel Fath, Heiko Mader, Ayhan Özdemir (25. Frank Hirschhausen), Ruben Weil (62. Michael Kraft), Binjam Gebru, Samir Amini, Yousseff Zahidi.

Tore: 0:1 Amini (15.), 1:1 Aydogdu (52./FE), 2:1 Aydogdu (60.), 3:1 Atav (90.), 4:1 Özbek (90+2).

SR.: Andreas Dill / Heidelberg

VK.: Gelb/Rot Daniel Fath (52./wdh. Foulspiel)

ZS.: 50

 

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