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Mit ernsthafter Arbeit, aber ohne Druck

Vorschau auf die Rest-Rückrunde

 „Unser Ziel ist es, die A-Klasse zu halten. Die Mannschaft hat das Zeug dazu.“ Das sagte der neue Trainer des FSV Rimbach, Klaus Arnold, bereits beim Neujahrsempfang des FSV Rimbach. Er selbst wollte nach seiner Demission des Traineramtes beim SV Hammelbach/Scharbach eigentlich so schnell kein Engagement mehr übernehmen, hat mehrere Anfragen negativ beschieden, doch ließ er sich von seinem alten Freund Thomas Ginader dazu überreden, wie er gestand. „Das Gespräch dauerte drei Stunden.“

Vor allem hat ihn das Engagement von Ginader überzeugt, der gerade in Notzeiten überall mitgeholfen hat, als Sportlicher Leiter, als B-Jugend-Trainer und sogar noch als Interimstrainer der Ersten. Gerade zum Ende der Spielzeit bis zur Winterpause hin hat sich Ginaders Engagement gemeinsam mit Daniel Fath ausgezahlt. Gegen Biblis, FC 07 Bensheim II und in Aschbach – gegen unmittelbare Mitbewerber im Kampf gegen den Abstieg – wurden Siege eingefahren. Arnold war inkognito und später offiziell als Besucher der Spiele dabei und „beeindruckt“, wie er sagt. Die Mannschaft hat sich trotz Abzugs eines Punktes wieder an das hintere Mittelfeld hingearbeitet.

Auch mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung zeigt sich der „Noch-53-Jährige“ zufrieden. Im Durchschnitt sind 14/15 Spieler im Training. Ein erstes Vorbereitungsspiel gegen die TG Jahn Trösel wurde mit 4:1 gewonnen. Dabei hat ihm vor allem die Leistung des zurückgekehrten Jugendspielers Dominik Suthfeld, der eine zweijährige Pause eingelegt hat, gefallen. Vom Papier her könnte dies die Paarung des nächsten Relegationsspieles zwischen A- und B-Klasse sein. Soweit muss es aber aus Sicht des FSV nicht kommen.

Mit kontinuierlicher ernsthafter Arbeit soll ein Platz vor dem Relegationsplatz angestrebt werden. Dabei eilt Arnold der Ruf eines akribischen Arbeiters voraus. Ihm, dem Polizisten, wird scherzhaft nachgesagt, dass er sogar die Rasenhöhe des Sportplatzes in Wattenheim kennt. Er hat darum gebeten, die Mannschaft erst einmal nur bis Rundenende zu betreuen, keinen Druck vonseiten des Vereins auf Trainer und Mannschaft auszuüben, was der Vorstand um Steffen Dörr, Roland Rettig und Jan Bechtel gewiss auch einzuhalten gedenken. Arnold: „Im Frühjahr können wir weitersehen.“

Gleich zu Wiederbeginn der Runde warten mit dem SV Lindenfels (dort hat man sehr unglücklich verloren), beim VfB Lampertheim und wiederum zu Hause gegen eine verbesserte SG Nordheim/Wattenheim schwere Brocken.

Über die gute Qualität der Mannschaft von Torwart Julian Blümle über Rainer Fiebiger, Hüseyin Sönmez, Leon Schimunek bis hin zu Ermin Karadolami, Ufuk Gül und Christopher Schröder hat er sich bereits geäußert. Je nach Gegner und Spielverlauf ist es für ihn wichtig, „einen Plan B im Kopf zu haben. Das setzt dann auch eine veränderte Zusammenstellung der Mannschaft voraus“. Am 26. Mai, nach dem letzten Rundenspiel beim FV Biblis, wissen er und der FSV Rimbach mehr. mk

Bildunterschrift:
An Torwart Julian Blümle liegt es nicht, dass der FSV Rimbach schon 44 Gegentore hinnehmen musste. Der neue Trainer Klaus Arnold sieht Qualität in der Mannschaft und ist zuversichtlich den Klassenerhalt in der Kreisliga A noch zu schaffen.

Quelle: www.wnoz.de

Bild: Sascha Lotz

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