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Vom Winde verweht

1:3-Heimniederlage gegen den SV Lindenfels

Stefan Keindl (SV Lindenfels, rechts) einsatzfreudig, wie man ihn seit Jahren kennt. Da bleibt den Rimbachern Nico Pfahl und Hüseyin Sönmez nur das Nachsehen.Foto: Dagmar Jährling.


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FSV Rimbach – SV Lindenfels 1:3 (0:3). Glück hatten die Gäste bereits vor dem Anpfiff. Die gewonnene Seitenwahl sorgte nämlich dafür, dass Lindenfels in der ersten Halbzeit mit dem stürmischen Wind spielte und diesen Vorteil auch vorzüglich nutzte. „Der SVL kam deutlich besser zurecht als wir. Ich bin mir sicher, dass wir ohne diese Windunterstützung zur Pause nicht so klar zurückgelegen hätten“, sagte Rimbachs Zweiter Vorsitzender Roland Rettig, der dem Gegner eine clevere Spielweise attestierte. Andre Wörle (13.) und Peter Meister (23., Foulelfmeter/39.) machten schon vor der Pause alles klar. In der zweiten Hälfte vermochten die Gastgeber, die nun wieder Letzter sind, den Vorteil des Windes nicht zu nutzen. Einzig Leon Schimunek traf (84.).

FSV Rimbach: Blümle, Alter, Fiebiger, Gül, Schimunek, Saal, Sönmez, Schröder, Karadolami, Pfahl, Bangert.

SV Lindenfels: Maximilian Klöss, Schobert, Keindl, Wörle, Philipp Höly, Seitz, Meister, Andreas Höly, Nicklas Schneider, Patrick Klöss, Marcel Schneider; eingewechselt: Stanka (54.), Fendrich (90. + 2).

Tore: 0:1 Wörle (13.), 0:2 Meister (23., Foulelfmeter), 0:3 Meister (39.), 1:3 Schimunek (84.). – Schiedsrichter: Hildenbeutel (Michelstadt). – Zuschauer: 100. – Bes. Vork.: Gelb-Rot gegen Gül (FSV, 88.) wegen wiederholten Foulspeils, Rot gegen Niklas Schneider (SVL, 90.) wegen groben Foulspiels. – Beste Spieler: Schimunek/Meister, Marcel Schneider.

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Mit 3:0 lässt es sich gut spielen

„Mit 3:0 im Rücken kannst du auch gegen Gegenwind befreit aufspielen.“ So brachte Rimbachs Sprecher Roland Rettig das 1:3 seines FSV in der Fußball-Kreisliga A gegen etwas cleverer agierende Gäste des SV Lindenfels auf den Punkt. Die Gäste hatten die Platzwahl gewonnen, den Wind im Rücken, hielten das ein oder andere Mal einfach mal drauf und hatten damit Erfolg. In der 39. Minute stand es bereits 0:3.

Seinen Rimbachern bescheinigte Rettig, in der zweiten Hälfte zu wenig aus dem Rückenwind gemacht zu haben. Einmal fasste sich auch Leon Schimunek ein Herz, zog einfach mal ab und es stand 1:3. Das war allerdings erst in der 84. Minute, und da war es für eine Wende zu spät, zumal auch die Lindenfelser (jetzt gegen den Wind) durch Marcel Schneider und Patrick Klöss noch gute Chancen hatten.

In der dritten Minute sah es noch ganz gut für Rimbach aus. Hier nahm ein Schuss von Sebastian Alter Fahrt in Richtung Winkel auf. Doch eine Windbö erfasste den Ball und trug ihn davon. Auch ein Schuss von Schimunek nach einer schönen Kombination vor der Strafraumgrenze verfehlte nur knapp das Ziel. Versuche der Lindenfelser mit Weitschüssen aus 20 und 18 Metern wie von André Wörle in der 14. Minute oder von Peter Meister in der 39. Minute hatten Erfolg. Sie führten zum 0:1 beziehungsweise 0:3. Dazwischen verwandelte Peter Meister einen Strafstoß nach einem vermeintlichen Foul an Mario Schobert.

Auf der Gegenseite hatte Christopher Schröder den Torwart schon zweimal ausgespielt. Doch der Wind zwang ihn, anstatt mit links einzuschieben, den Ball in die Mitte zu legen, wo die Chancen dann vertan wurden.


FSV Rimbach: Blümle; S. Alter, Fiebiger, Gül, Schimunek, Saal, Sönmez, Schröder, Karadolami, Pfahl, Bangert.
SV Lindenfels: M. Klöss; Schobert, Keindl, A. Wörle, Ph. Höly (54. Stanka), Seitz, P. Meister (90 +2 Fendrich), A. Höly, Nicklas Schneider, P. Klöss, Marcel Schneider.
Tore: 0:1 A. Wörle (14.), 0:2, 0:3 P. Meister (23., FE, 39.), 1:3 Schimunek (84.).
Beste Spieler: Schimunek / P. Meister, M. Schneider. – Schiedsrichter: Hildenbeutel (Michelstadt) – Zuschauer: 95 – Gelb-Rot für Ufuk Gül (88., FSV, wdh. Foulspiel), Rot für Nicklas Schneider (90., SVL, Foul an Torwart Blümle). mk

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