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FSV Rimbach macht einen wichtigen Schritt auf der Zielgeraden

Weiher, Weiher, TSV Weiher??? Au weia, da war doch was in der Vorrunde? Ja, es war wirklich etwas Besonderes, denn genau gegen diesen Gegner stand in der Vorrunde die bisher einzige Heimniederlage (1:2) zu Buche und das wurmte die Spieler bis heute noch. Eine von nur zwei Niederlagen in dieser bisher so grandiosen Saison der Blau-Weißen. Auch wenn der TSV nach 26 Spieltagen mit 38 Punkten und 54:52 Toren nur auf einem 7. Platz steht, sind die Gastgeber ein sehr unangenehmer, unorthodox spielender Gegner, der auf seinem kleinen Kunstrasen besonders bei Standards sehr gefährlich ist. Gefürchtet sind vor allem die weiten Einwürfe von Sebastian „Beppo“ Merkel, der zudem noch bei Eckbällen und Freistößen immer ganz vorne zu finden ist und seine Kopfballstärke schon jahrelang unter Beweis gestellt hat.

Der Mörlenbacher Ortsteil hat auch aber auch spielerisch etwas zu bieten und hier ist besonders auf Lukas „Luki“ Fath zu achten, der mit seinen bisher 14 erzielten Toren auf Platz 9 der Torjägerliste zu finden ist. Das der TSV Weiher wie in den letzten Jahren nicht unter den besten sechs Teams der Kreisliga B zu finden ist, hat vor allem mit vielen Verletzten und natürlich auch wie bei anderen Mannschaften mit dem Corona-Virus zu tun. So konnte Spielertrainer Steffen Maas eigentlich zu keinem Zeitpunkt aus dem Vollen schöpfen und auch sein Training konnte er nur eingeschränkt durchführen.

Wie in der Gesamttabelle, ist Weiher auch in der Heimstatistik nach 12 Spielen mit 22 Punkten und 28:20 Toren nur auf Platz 7 zu finden. Als wäre das nicht genug, liegt der TSV auch auswärts nach 14 Spielen mit 16 Punkten und 26:32 Toren auf Rang 7. In den letzten fünf Spielen gab es für die Hausherren zwei Siege, zwei Niederlagen und ein Remis, die zwei Niederlagen gab es ausgerechnet daheim gegen Affolterbach und den Tvgg. Lorsch II im Nachholspiel.

Beim FSV Rimbach, die mit jedem Sieg ihrem großen Ziel näher kommen, fehlt am 28. Spieltag nur Nicolas Sanchez im Kader, ansonsten kann Amir Duric auf sein komplettes Team zurückgreifen. Gegenüber der Vorwoche änderte er seine Startformation auf zwei Positionen, für Benny Ahmetovic stand Okan Ceneli in der Innenverteidigung und für Felix Plücker spielte Ermin Karadolami auf der rechten Außenbahn. Gleich zu Beginn nahm der Tabellenführer das Heft in die Hand und wurde schon nach sieben Minuten gefährlich, als Ermin Karadolami mit einem Flachschuss am Keeper scheiterte. Die Gastgeber hielten mit Kampf dagegen und wurden wie erwartet bei Standards gefährlich.

Auf dem kleinen Platz ging es hin und her, aber nach 23 Minuten zeigte der Primus zum ersten Mal seine Klasse, als Amir Duric einen Diagonalpass direkt auf Gianluca Müller spielte, der diesen Ball auf die linke Seite perfekt mitnahm und überlegt zum 0:1 ins lange Eck schlenzte. Sechs Minuten später die nächste große Chance für die Gäste, als ein Schuss von Amir Duric vom Keeper noch abgewehrt wurde, den Nachschuss setzte Ermin Karadolami aber freistehend über das Gehäuse.

Von Weiher kamen kaum brenzlige Situationen, die Standards wurden von Rimbach sehr gut gemeistert. In der 38. Minute fiel dann das 0:2 durch Patrick Feller, der von der guten Vorarbeit von Robin Hechler und Amir Duric profitierte. Mit diesem Spielstand ging es vor 120 Zuschauern in die Pause. Die erste gute Chance im zweiten Durchgang hatte Christian Kohl nach 48 Minuten mit einem seiner gefürchteten Freistöße, der vom Torhüter aber glänzend über die Latte gelenkt wurde.

Nach 56 Minuten gab es bei Rimbach den ersten Wechsel, für Ermin Karadolami betrat Felix Plücker den Platz. Die beste Chance bis dahin für Weiher, es lief die 58. Minute, war ein Flachschuss, der ganz knapp am langen Eck vorbeirauschte. Das hätte der Anschlusstreffer sein können. Die nächsten Minuten waren wieder umkämpft, spielten sich aber nur zwischen den beiden Strafräumen ab und große Chancen blieben aus. In der 72. Minute dann die endgültige Entscheidung für den FSV, als Robin Hechler mit einem „Strahl“ aus 25 Meter traf.

Zwei Minuten später gab es den nächsten Wechsel, für den verletzten Christian Kohl kam Benny Ahmetovic ins Spiel und nochmals vier Minuten danach kam Heiko Mader für Patrick Feller ins Spiel. Dieser letzte Wechsel machte sich genau 10 Minuten später schon bezahlt, denn er erzielte nach glänzender Vorarbeit von Gianni Müller über die linke Seite den vierten Treffer für die Gäste. Den Schlusspunkt setzten die Hausherren in der Nachspielzeit, der aber nur noch den Ehrentreffer per Elfmeter bedeutete. Da waren die Rimbacher in Gedanken wahrscheinlich schon bei ihrer nächsten Siegeshumba.        

Heiko Mader, Stümer FSV Rimbach

Es war ein verdienter Sieg für uns, weil wir einfach die bessere Mannschaft waren. Schon in der 1. Halbzeit hätten wir ein oder zwei Tore mehr machen müssen, aber im Großen und Ganzen war der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Mein Tor hat mich natürlich sehr gefreut, wobei davon mindestens 80 % auf den Gianni gehen. Ich habe mich auch sofort bei ihm bedankt. In der Aufstiegssaison zu treffen ist natürlich was ganz besonderes für mich, aber ich widme mein Tor heute unserem Verletzten Loris Ginader und sage auf diesem Wege schon mal „Gute Besserung Loris“.

Steffen Maas, Spielertrainer TSV Weiher

Wir waren definitiv nicht so schlecht, wie das Ergebnis heute aussieht. Ich fand uns sogar gleichwertig, aber bei Rimbach hat man heute den unbedingten Willen gesehen, dass sie das Spiel gewinnen wollten und sich für die Niederlage in der Vorrunde revanchieren wollten. Wir sind durch zwei lange Bälle in Rückstand geraten und Amir und Patrick sind nun einmal da vorne richtige Waffen und über 90 Minuten nie ganz auszuschalten. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann die Chance zum Anschlusstreffer, unser Problem ist aber halt das Verwerten dieser Bälle. Am Ende war es doch ein verdienter Sieg, die Rimbacher waren heute aber auch griffiger als wir.   

www.wnoz.de:

Patrick Feller (rechts) im Torjubel mit Simon Hechler: Der Rimbacher Stürmer erzielte einen Treffer beim 4:1-Sieg des FSV im Derby beim TSV Weiher. Dadurch haben die Blau-Weißen die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga B erneut untermauert. Archivbild: Fritz Kopetzky

Duric und Feller brandgefährliches Duo

Fußball: B-Liga-Tabellenführer FSV Rimbach ist auch vom TSV Weiher nicht aufzuhalten – 4:1

Weiher. Den FSV Rimbach in seinem Lauf hält derzeit niemand mehr auf. Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga B siegte ungefährdet auch beim Tabellensiebten TSV Weiher mit 4:1 Toren und festigte weiter seine Spitzenposition. Wobei TSV-Trainer Steffen Maas den Sieg als ein Tor zu hoch ansah, auch wenn Rimbach verdient die drei Punkte holte.

Es entwickelte sich ein offenes Spiel, in dem der Tabellenprimus durch Amir Duric und Patrick Feller immer brandgefährlich war. Die Hausherren hatten auch nach dem 0:2 noch ihre Möglichkeiten, „aber leider haben wir die Tore nicht gemacht“, bedauerte der Coach. Stattdessen gab es kurz vor Schluss noch zwei Gegentreffer. Mit ein bisschen Glück, so Maas, wäre auch ein Unentschieden drin gewesen. „Wir haben guten Fußball und saubere Bälle gespielt“, zeigte sich der Coach mit der restlichen Leistung gegen ein Spitzenteam zufrieden.
TSV Weiher: Calciano, Behrman, Koch, Krastel, L. Fath, Majewski (59. S. Fath), Merkel, Sarnowski, Barth (58. Marksteiner), Alter, Steffan.
FSV Rimbach: Blümle, Ginader, M. Müller, Kohl (75. Ahmetovic), Ceneli, Spies, Karadolami (57. Plücker), Hechler, Feller (78. Mader), Duric, G. Müller.
Tore: 0:1 G. Müller (24.), 0:2 Feller (39.), 0:3 Hechler (72.), 0:4 Mader (89.), 1:4 Marksteiner (93.).

www.fupa.net:

KLB: Spitzenduo gibt sich keine Blöße

FSV Rimbach und SV/BSC Mörlenbach feiern ungefährdete Erfolge in der B-Liga +++ TSV Hambach verspielt Kerwesieg

Bergstraße. Das gewohnte Bild bietet die Fußball-B-Liga auch am 1. Mai: Spitzenreiter FSV Rimbach fuhr seinen elften Sieg im 13. Auswärtsspiel ein, Verfolger SV/BSC Mörlenbach konterte mit seinem zwölften Heimerfolg. Endgültig raus im Rennen um Relegationsplatz zwei ist der TSV Hambach.

TSV Weiher – FSV Rimbach 1:4 (0:2). Der Tabellenführer unterstrich vor allem in der ersten Halbzeit, warum er mit komfortablen Vorsprung in Richtung A-Liga steuert. „Da hätten wir weitere Tore erzielen können“, betonte Rimbachs Zweiter Vorsitzender Roland Rettig. Weiher steigerte sich nach der Pause, aber der FSV hielt im Mittelfeld gut dagegen, suchte die Zweikämpfe und hatte Chancen durch Felix Plücker, Amir Duric und Patrick Feller.

Tore: 0:1 Gianluca Müller (24.), 0:2 Feller (39.), 0:3 Hechler (72.), 0:4 Mader (89.), 1:4 Marksteiner (90. + 3, Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Selek (Iggelheim). – Zuschauer: 120. – Beste Spieler: keine/Spies, Hechler.

TSV Hambach – SG Odin Wald-Michelbach II 2:2 (0:1). Die Gastgeber waren im Kerwespiel überlegen, gerieten aber nach dem zweiten Torschuss der abstiegsbedrohten Gäste in Rückstand. „Vielleicht hat die Mannschaft gedacht, dass sie das Spiel gegen den Vorletzten locker angehen kann“, kritisierte Hambachs Abteilungsleiter Reinhard Wolff, der erst nach dem 0:2 einen Ruck beobachtete: „Wir haben dann endlich den Kampf angenommen und sind noch zum Ausgleich gekommen.“

Tore: 0:1 Bagci (45.), 0:2 Baris (56.), 1:2 Yildiz (66.), 2:2 Minges (78.). – Schiedsrichter: Miller (Lampertheim). – Zuschauer: 50. – Bes. Vorkomnis: Zeitstrafe für Deveci (SG, 90.) wegen Foulspiels. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

TSV Auerbach II – FSV Zotzenbach 3:1 (0:1). Vor der Pause überzeugten der FSV vor allem mit einer guten Defensivleistung. „In dieser Phase haben wir nur wenig zugelassen und auch nach vorne ordentlich gespielt“, lobte FSV-Vorsitzender Roland Agostin, der seine Mannschaft näher am 2:0 sah. Nach der Pause bestimmte die TSV das Spiel, war nach Ansicht Agostins die bessere Mannschaft: „Wir sind nur noch hinterhergelaufen, hatten aber durch Steffen Sattler zwei gute Möglichkeiten.“

Tore: 0:1 Sattler (8.), 1:1 Degenhardt (50.), 2:1 Altunkapan (63.), 3:1 Weiß (86.). – Schiedsrichter: Harbauer (Lorsch). – Zuschauer: 30. – Bes. Vorkommnis: Jannik Rauch (FSV) scheitert per Foulelfmeter an Torhüter Hein (50.). – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

SV Affolterbach – Tvgg Lorsch II 4:1 (3:0). In einer überragenden ersten Halbzeit legte der SVA den Grundstein zum auch in der Höhe verdienten Sieg. „Wir hatten viel Ballbesitz und hätten zur Pause deutlicher führen können“, sagte SVA-Sprecher Arne Wilhelms, der in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit mutigere Lorscher sah. „Nach dem 3:1 haben wir wieder das Kommando übernommen,“

Tore: 1:0 Steffan (3.), 2:0 Fabio Sattler (28.), 3:0 Scholl (38.), 3:1 Steinbrecher (55.), 4:1 Steffan (70.). – Schiedsrichter: Yildiz (Langstadt). – Zuschauer: 120. – Beste Spieler: Steffan/geschlossene Leistung.

TSV Gras-Ellenbach – SV Kirschhausen 0:5 (0:1). TSV-Abteilungsleiter Thorsten Gleich war bedient: „Das heute war von uns eine geschlossene Nicht-Leistung. Kampf, Einstellung und Laufbereitschaft haben völlig gefehlt.“ Gleich kritisierte zudem das „fast körperlose Spiel“ seiner Elf gegen einen Gegner, der zwar verdient gewann, dabei aber keineswegs glänzen musste.

Tore: 0:1 Rettig (15.), 0:2 Wolf (55.), 0:3 Bizer (65.), 0:4 Wolf (85.), 0:5 Wieland (88.). – Schiedsrichter: Yikar (Darmstadt). – Zuschauer: 70. – Bes. Vork.: Zeitstrafe für Guthy (SVA, 65.) wegen Foulspiels, Loipersberger (SVA) hält Foulelfmeter von Cvijanovic (18.). – Beste Spieler: Loipersberger/Wolf.

SG Hüttenfeld – SV Fürth II 2:1 (2:1). Viel los war auf dem Sportplatz der SGH, die den 1. Mai feierte. Umkämpft war das Spiel, schließlich ging es vor allem für die Odenwälder um den Klassenerhalt, während die Gastgeber dem negativen Lauf der vergangenen Wochen entgegensteuern wollten. „Die Mannschaft hat sich voll reingehängt und verdient gewonnen“, freute sich SGH-Abteilungsleiter Ricardo Rodriguez. Kai Brehm, Trainer der Gäste, sah hingegen ein „typisches Unentschieden-Spiel“.

Tore: 0:1 Vetter (20.), 1:1 Varga (25.), 2:1 Herschel (35.). – Schiedsrichter: Mahmood (Darmstadt). – Zuschauer: 300. – Bes. Vork.: Zeitstrafe für Kühner (SG, 89.) wegen Ballwegschlagens. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen beider Seiten.

SV/BSC Mörlenbach – FV Hofheim 5:2 (3:0). Die Gastgeber präsentierten sich trotz einiger Ausfälle vor allem im ersten Durchgang überlegen. „Ich habe in dieser Phase 11:7 Torschüsse gezählt“, freute sich Mörlenbachs Sprecher Steffen Knapp, der den Knackpunkt der Partie in der 70. Minute sah, als David Knapp zum 4:1 traf. „Der FV hat es vorne wirklich gut gemacht. In der Abwehr hatten sie aber große Probleme“, so Knapp.

Tore: 1:0 Knapp (7.), 2:0 Knapp (17.), 3:0 Nazari (43.), 3:1 Baunach (53., Foulelfmeter), 4:1 Knapp (70., Foulelfmeter), 5:1 Endrit Beka (72.), 5:2 Baunach (90. + 2, Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Kaymak (Stockstadt). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Knapp/geschlossene Leistung.

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