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Trendwende mit Thomas Felber und Ayhan Özdemir

„Wenn drei Leute nicht im Einsatz sind, die vergangene Runde noch zusammen 30 Tore gemacht haben, ist es auch schwerlich, an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen.“ Rudi Kecskemeti, seinerzeit Trainer beim FSV Rimbach, brachte mit diesem Satz einen Teil der Misere in der bisherigen A-Liga-Runde 2014/15 auf den Punkt – die Personalprobleme. Das war aber nur ein Teil. Undiszipliniertheiten einzelner Spieler und mangelnde Einstellung führten dazu, dass Kecskemeti bereits vor dem letzten Spiel vor der Winterpause seinen Job kündigte. Das Spiel beim TSV Reichenbach ging glatt mit 0:6 verloren.

Nun sind – wie ausführlich berichtet – die Weichen längst anders gestellt. Mit dem Erfolgstrainer Thomas Felber (53) wurde schnell ein adäquater Nachfolger gefunden. Ihm steht Ayhan Özdemir (31), der noch in der vergangenen Saison für den SV/BSC Mörlenbach auflief, als Co-Spielertrainer zur Seite, der mit seiner Erfahrung und Spielwitz die junge Mannschaft führen soll. Mit Özdemir hat Felber in seiner Zeit bei der SG Unter-Abtsteinach erfolgreich zusammengearbeitet. Nicht nur das stimmt den Vorsitzenden des FSV Rimbach, Reiner Schmid, für den weiteren Verlauf der Runde – auch im Hinblick auf die kommende Saison – zuversichtlich. Als Abgang ist lediglich Isaak Valentin (zu Olympia Lorsch) zu verzeichnen, der unter Kecskemeti als Physio-Trainer und verlängerter Arm auf dem Rasen agierte.

An Heimstärke anknüpfen

Ansonsten ist die Liste lang, die Schmid mit Wiedergenesenen, Leistungsträgern, Heimkehrern und Hoffnungsträgern aufzählen kann. Der Goalgetter des letzten Jahres, Amir Duric, ist nach seiner Sperre wieder spielberechtigt. Binjam Gebru und Frank Hirschhausen haben sich gut ins Mannschaftsgefüge eingepasst. Heiko Mader sollte wieder das Training aufnehmen können; so wie Martin Fritz, der ebenso einen Kreuzbandriss auskurieren musste. Simon Saal könnte nach seinem längeren Auslandsaufenthalt zum Ende der Runde hin wieder zur Truppe stoßen. Sie alle sollten wieder eine schlagkräftige Truppe für den FSV Rimbach bilden, an alter Heimstärke anknüpfen, wie es sich Reiner Schmid erhofft.

Zum Ende der Hinrunde und zu Beginn der Rückrunde in der aktuellen Saison lief doch einiges schief, was auch Kecskemeti in seinem Entschluss zu kündigen, bekräftigt hat. Mit dem 0:1 gegen Groß-Rohrheim und dem 0:3 gegen Eintracht Bürstadt wurden die ersten Heimspiele seit langer Zeit verloren. Bei den Favoriten Lindenfels (0:4), Auerbach (0:6) und Reichenbach (0:6) setzte es bittere Niederlagen: drei Spiele mit einem Torverhältnis von 0:16 Toren.

Ziel ist es, „so schnell wie möglich die Schwebezone zwischen gesichertem Mittelfeld und Abstiegsrängen nach oben hin zu verlassen“, formuliert es Reiner Schmid. Dazu bietet der Spielplan ab 8. März mit drei Heimspielen in den ersten vier Partien gegen Mannschaften auf Augenhöhe Gelegenheit. Es geht zunächst gegen Anatolia Birkenau, dann nach Hambach, bevor die FSG Bensheim empfangen wird. Nach einer guten Vorbereitung, für die Felber und Özdemir stehen, soll an alte Stärken der Rimbacher angeknüpft werden. In der Erfolgssaison 13/14 wurden jede Menge Spiele noch in den letzten Minuten gewonnen, weil Kondition und Einstellung stimmten. In diesem Jahr war es eher andersherum.

Chance für den eigenen Nachwuchs

Was Felber schließlich zu seinem neuen Engagement in Rimbach bewogen hat, das Setzen auf eigene Nachwuchskräfte, macht sich auch aktuell bemerkbar: Zu Wiederbeginn können vier weitere A-Jugend-Spieler in den beiden Seniorenteams eingesetzt werden. Schmid: „Bis auf Hirschhausen und Duric haben alle schon mal beim FSV in der Jugend gespielt oder sie haben zumindest ihren Wohnsitz in Rimbach.“ Die Personalmisere der Hinrunde schlug sich folgerichtig auch auf die Ergebnisse der zweiten Mannschaft nieder, die wohl kaum noch den Abstieg aus der C-Liga wird vermeiden können. mk

Artikel vom: 10.01.2015

Quelle: www.wnoz.de

 

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