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FSV war ein ebenbürtiger Gegner, hat aber Pech im Abschluß

Mit einer 0:2-Niederlage kehrt die Rimbacher Mannschaft aus der Burgstadt zurück. Dabei machte das Team vor Allem im Spielaufbau und auch in der Defensive einen gefälligen Eindruck. Nur im Abschluß hatten sie Pech. Lindenfels hat im gesamten Spiel aus vier Torchancen zwei Tore erzielt und eben das hat am Sonntag den Unterschied ausgemacht.

Um ein Haar hätte das Spiel mit einem Paukenschlag begonnen, schon nach 30 Sekunden mußte Thorsten Rühl im Rimbacher Tor eingreifen und einen Schuß von Nicklas Schneider parieren. Nun waren die Rimbacher endgültig wach und nach 4 Minuten prüfte Christopher Schröder die Standfestigkeit des Lindenfelser Tores. Sein Geschoß aus 23 m krachte fulminant an die Unterkante der Latte und sprang von dort zurück ins Feld. Eine weitere Top-Chance bot sich Ermin Karadolami, der aus 14 m, von einem Abwehrspieler bedrängt,  knapp vorbeischoß.

Die vergebenen Chancen rächten sich, allerdings schien das 1:0 der Lindenfelser nicht ganz regulär, Patrick Klöss hatte den Ball wohl mit dem Arm mitgenommen, ehe er Rühl aus 12 m keine Chance ließ (20.). Sehr ärgerlich jedenfalls aus FSV-Sicht, die Bank konnte sich kaum beruhigen aufgrund dieses Tores. Auf dem Platz gab es die Chance für den Ausgleich, doch Lars Bangert scheiterte an Max Klöss im Lindenfelser Tor (35.).

Drei Minuten nach Wiederanpfiff gab es einen Eckball für die Gastgeber, nach dessen Hereingabe parierte Rühl super gegen Patrick Klöss. Die Lindenfelser waren nun bemühter im Spiel nach Vorne, aber die FSV-Defensive stand sehr solide und konnte fast jeden Ball erkämpfen. Überhaupt präsentierte sich das Rimbacher Team recht zweikampfstark. Die individuelle Klasse der Lindenfelser war dann ausschlaggebend für das 2:0, als sich der SVL dann doch noch ein einziges Mal durchsetzen konnte. Die Flanke kam von Links und vor dem Tor konnte Justin Hördt den Ball aus 10 m über Rühl hinweglupfen.

In der Folge versuchte der FSV weiterhin, dem Spiel noch eine Wende zu geben, konnte sich aber nun keine zwingenden Torchancen mehr herausspielen. Auf der Gegenseite mußte Rühl noch einmal 20 m vor dem Tor per Kopf gegen einen SVL-Angreifer retten. Schockmoment für die Rimbacher, als Rainer Fiebiger einen Ball von Peter Meister aus einem Meter direkt ins Gesicht bekam, benommen liegen blieb und dann auch ausgewechselt werden musste. Die Niederlage war aus FSV-Sicht sehr unglücklich, ein Punktgewinn wäre durchaus drin gewesen.

 

SV Lindenfels – FSV Rimbach 2:0 (1:0)

SVL: Max Klöss – Mario Schobert, Dirk Fendrich, Philipp Höly, Christoph Seitz, Peter Meister, Justin Hördt, Nicklas Schneider, Patrick Klöss, Benjamin Stanka, Julian Prikel. Eingewechselt: Erik Marquard (30.), Stefan Keindl (57.), Andreas Höly (57.).

FSV: Thorsten Rühl – Sebastian Alter, Simon Saal, Rainer Fiebiger (75. Sven Linßen), Ufuk Gül, Leon Schimunek, Yanick Everling, Hüseyin Sönmez, Christopher Schröder, Lars Bangert, Ermin Karadolami (68. Robin Adler).

Tore: 1:0 P. Klöss (20.), 2:0 Hördt (64.).

SR.: Martin Griebe / FV 1919 Rockenhausen

ZS.: 75

VK.: Keine

 

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