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Rimbach bleibt in der A-Liga

Die KSG Mitlechtern bleibt Fußball-Kreisoberligist: Nach dem 2:0-Erfolg im Hinspiel gewann die KSG-Elf gestern Abend mit 1:0 (0:0) zu Hause auch die zweite Relegationspartie gegen den A-Liga-Zweiten FSV Rimbach.

Während die Mitlechterner Anhänger mit den Spielern den Klassenerhalt feierten, fand Spielertrainer Amir Afshar kaum Worte, seine Emotionen zu beschreiben. „Ein riesen Lob“ an seine Mannschaft verteilte er aber dann doch. „Wir sind immer wieder aus einem Tal herausgekommen. Und man hat heute gesehen, dass wir in die Klasse gehören“, stellte Afshar klar. Erleichtert war naturgemäß auch KSG-Abteilungsleiter Lothar Gruß, der sich zudem freute dass das eigene Team endlich den Lohn für eine starke Rückrunde bekommen habe.

 Bei Rimbachs Coach Rudi Kecskemeti war die Enttäuschung über den verspassten Aufstieg recht schnell verflogen. Er wollte seiner Mannschaft keine Vorwürfe machen, schließlich hätten gleich sieben Stammspieler gefehlt. „Wir haben nichts zu verlieren gehabt und sind im Rahmen unserer Möglichkeiten geblieben. Das Problem war nicht diese zweite Begegnung, sondern das Hinspiel“, befand Kecskemeti. Eine kleine Einschränkung machte er dann doch: „Wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn wir in Führung gegangen wären“.

Die Szene, die der Rimbacher Trainer ansprach, ereignete sich in der 36. Minute. Da stand Gül nach einem gelungenen Freistoßtrick plötzlich frei, bugsierte den Ball aber übers Tor. Ansonsten war die erste Hälfte arm an Höhepunkten. Vor allem in den ersten 20 Minuten boten beide Teams eine zerfahrene Partie. Die erste Gelegenheit für die Gastgeber hatte Laurin Schneider erst in der 28. Minute.

Nach dem Wechsel ging es dann schnell: Zwei Minuten nach Wiederanpfiff erlöste Jonas Bitsch die Mitlechterner mit seinem Tor zum 1:0. Eine gute Möglichkeit zum 1:1 hatte kurz darauf Duric (53.), ehe sich die Gäste selbst schwächten, denn Gül sah wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte (58.). Im Zuge dieses Platzverweises gab es auch die einzige unschöne Szene in dem kampfbetonten, aber insgesamt nicht unfairen Derby. Diskussionen mündeten in kleinere Rangeleien, in die sich auch der ein oder andere Zuschauer einmischte. Doch den KSG-Verantwortlichen gelang es schnell, die Situation zu entspannen.

Die Rimbacher bemühten sich anschließend zwar weiter um den Ausgleich, in Unterzahl schwanden aber mit zunehmender Spieldauer die Kräfte. Die besten Möglichkeiten für die Gäste hatten Duric (66.) und Kristof Wecht per Weitschuss (69.). Die Gastgeber indes hatten nun Platz zum Kontern, aber Laurin Schneider verstand es in der Schlussphase nicht, diesen in einen Treffer umzumünzen (90.).

KSG Mitlechtern: Heckmann, Jonas Bitsch, Uhlir, Christoph Schneider, Schaab, Seitz, Rettig, Afshar, Carsten Bitsch, Laurin Schneider, Christian Bitsch; eingewechselt: Feller, Georg Schneider, Julian.
FSV Rimbach: Bickel, Fath, Alter, Fiebinger, Kristof Wecht, Delic, Rauch, Gül, Minarro, Duric, Valentin; eingewechselt: Michael Wecht, Dolicanin, Trautmann.
Tor: 1:0 Jonas Bitsch (47.). – Schiedsrichter: Boulghalegh (Haßloch). – Zuschauer: 700. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Gül (FSV/58.) wegen Meckerns – Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung/Duric.

Quelle/Text: Starkenburger Echo

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