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Der Spitzenreiter muß nicht viel tun beim 4:2

Rimbacher vergeigen es quasi selbst

Nun ist es also soweit, der FSV Rimbach ziert nach dem Bensheimer Punktgewinn das Tabellenende der Kreisliga A. Dasselbe gilt seit diesem Spieltag auch für die 2. Mannschaft in der D-Klasse.

Am Felsenmeer hielten beide Serien, der Tabellenführer holte den 9. Sieg in Folge, der Tabellenletzte kassierte die 9. Pleite hintereinander.

Die Niederlage der Ersten beim SSV Reichenbach kommt einmal mehr durch fehlendes Glück im Abschluß und zu viele individuelle Fehler zustande. So hatte beispielsweise Routinier Wolfgang Greiss beim 1:0 überhaupt gar keine Mühe, denn er stand sträflichst frei vor dem FSV-Tor. Die Vorlage lieferte Abedin Reqica, der über Links in den Strafraum marschieren konnte. Das Ganze passierte bereits nach 6 Minuten und die Rimbacher konnten wieder mal einem Rückstand hinterhertraben. 

Der FSV kämpfte und war nach dem frühen Rückstand spielbestimmend, der SSV tat nichts mehr für´s Spiel, wartete einfach nur Konterchancen. In der Halbzeitpause konnte man das FSV-Spiel fast mit dem Kick der Nationalmannschaft am Samstag in Holland vergleichen: Viel Ballbesitz, null Ertrag. Aber Chancen hatten sie. Bei einem Lattenkracher von Ermin Karadolami aus gut 20 m hatte Torwart Nico Schmitt noch seine Fingerspitzen am Leder (17.), bei einem Schuß von Christopher Schröder aus 11 m von der halbrechten Seite war es ebenso Schmitt, der parieren konnte (22.).

Auch Julian Blümle konnte sich auszeichnen, als er einen 14 m-Schuß von Dominik Essinger entschärfte (27.), war dann aber wiederum machtlos, als Elemin Bihorcic, wiederum viel zu frei, aus 12 m das 2:0 besorgte (31.). Kurz vor der Pause hätte Schröder verkürzen können, aber auch hier hieß der Sieger Nico Schmitt.

Nach der Halbzeit machte Rimbach dort weiter, wo es 15 Minuten zuvor aufgehört hatte und suchte sein Heil in der Offensive. Und endlich wurde die Mannschaft dafür belohnt, Leon Schimunek war es, der mit seinem Tor in der 47. Minute wieder für Hoffnung im FSV-Lager sorgte. Allerdings nur für einen einzige Minute … nachdem ein langer Ball nicht geklärt werden konnte, war Abedin Reqica zur Stelle und traf zum 3:1 für die Reichenbacher, die nach wie vor einfach nur verhalten spielten.

Aber gut, weiter ging´s. Simon Saal hatte Pech, als sein Kopfball am Querbalken landete (65.), der 2. Rimbacher Lattentreffer in diesem Match. Ein Karadolami-Freistoß aus 18 m rauschte nur knapp über das SSV-Gehäuse (75.). Eine gute Viertelstunde vor Schluß wurde die Sache dann entschieden. Nachdem der FSV einiges riskierte, traf Fatos Ramadani zum 4:1. 

Der Rimbacher Mannschaft muß man zugute halten, daß sie auch danach weiterkämpfte und Chancen kreiierte. Lars Bangert haute das Ding aus 12 m volles Risiko volley drüber (83.), ehe Karadolami mit einem Schuß aus 11 m auf 4:2 verkürzte (85.). Er war Empfänger eines langen Balles, nahm diesen vor dem Strafraum an. Reichenbach monierte, wie das ganze Spiel über,  Abseits. Karadolami ließ mit einem gekonnten Trick Torwart Schmitt aussteigen und schoß ein. 

Auch in der Schlußphase gab es noch Chancen. Sebastian Alter zog aus 30 m ab, Schmitt konnte parieren (89.). Auf der Gegenseite schlug Simon Saal einen Bihorcic-Schuß von der Linie, den Nachschuß von Abedin Reqica parierte Julian Blümle. Die letzte Chance des Spiels hatte Nico Pfahl, der aber vorbeischoß (91.). RR

SSV Reichenbach – FSV Rimbach 4:2 (2:0)

SSV Reichenbach: Nico Schmitt – Dalibor Blazevic, Domagoj Menjak, Jascha Kaffenberger, Zylfi Reqica, Abedin Reqica, Elemin Bihorcic, Bastian Derigs, Fatos Ramadani, Dominik Essinger, Wolfgang Greiss. Eingewechselt: Stefan Helfinger (58.), Nico Füchtenkordt (79.).

FSV Rimbach: Julian Blümle – Sebastian Alter, Ufuk Gül, Rainer Fiebiger, Simon Saal, Leon Schimunek, Ermin Karadolami, Sven Linßen, Christopher Schröder, Lars Bangert, Marcel Kohl. Eingewechselt: Yanick Everling (62.), Nico Pfahl (62.), Daniel Roik (78.).

Tore: 1:0 Greiss (6.), 2:0 Bihorcic (31.), 2:1 Schimunek (47.), 3:1 A. Reqica (48.), 4:1 Ramadani (76.), 4:2 Karadolami (85.).

SR.: Dieter Thomasberger / TSV Goddelau

VK.: Keine

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