Endlich rollt das „Leder“ wieder, auch das Rimbacher Stadion erwachte aus dem Winterschlaf und man hörte schon von weitem lautes Gelächter, Kommandos und Stimmengewirr bei nasskalten 3 Grad an diesem Samstagmittag. Pünktlich um 13.00 Uhr begrüßte Steffen Dörr, der 1. Vorsitzende des FSV, insgesamt 31 Spieler zum Trainingsauftakt, darunter auch die vier Winterneuzugänge.

In Abwesenheit des erkrankten Spielertrainers Amir Duric, zeigte sich Steffen hocherfreut über die sehr gute Trainingsbeteiligung bei beiden Teams unter diesen erschwerten Bedingungen der Pandemie. Nach der Bekanntgabe der aktuellen Corona-Bestimmungen und der Einladung zum anschließenden Essen, übernahmen Thommy Ginader und Andre Heinl die erste lockere Trainingseinheit im Neuen Jahr.

Ohne den nach Birkenau gewechselten Nico Pfahl, dafür mit Maurizio „Mauro“ Müller, SG Unter-Abtsteinach, Benjamin Ahmetovic, SG Odin Wald-Michelbach II, Darius Zielonkowski, VfL Birkenau und dem vereinslosen Eric Röth aus Mörlenbach als Neuzugänge wurde ein erster erfolgreicher Versuch gegen den Winterspeck und die Frühjahrmüdigkeit gestartet.

Mit dem bis zur Winterpause hervorragendem Ergebnis von 42 Punkten aus 18 Spielen, wurde aus dem ehemaligen Abstiegskandidaten und Jäger, jetzt selbst der Gejagte um den Titel und Aufstieg in die Kreisliga A Bergstraße. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf den Zweitplatzierten SV/BSC Mörlenbach, dass hört sich eigentlich sehr gut an, aber Vorsicht und „höggschde Konzentration“ ist geboten, denn in den restlichen Spielen muss der FSV noch neunmal auswärts ran, bei nur fünf Heimspielen. Und mit Hüttenfeld, Hambach, Affolterbach und Weiher sind das richtige „Brocken“ der Liga, während man daheim nur Mörlenbach von den Spitzenteams erwartet.

Unterschätzen sollte man in dieser Liga allerdings keinen Gegner, man denke nur an die 2:5 Klatsche in Hofheim zurück. Zum Glück begannen jetzt auch die Langzeitverletzten Okan Ceneli und Jonas Keil mit dem Mannschafts- bzw. Lauftraining. Auch Hueseyin Soenmez wird hoffentlich in Kürze wieder mit dem Training beginnen, so dass die Blau-Weißen mit einem breiten Kader den Rest der Saison angehen können. In der Statistik sind die Rimbacher mit 8 Siegen, 2 Remis und 1 Niederlage die Nr.1 in der Heimtabelle und auch die Auswärtsbilanz mit 5 Siegen 1 Remis und 1 Niederlage und Platz 3 kann sich sehen lassen.

Mit 55 geschossenen Toren hat man auch die stärkste Offensive, bei 24 Gegentoren ist da mit Sicherheit im Defensivbereich noch ein bisschen Luft nach oben. In der jetzt fünfwöchigen Vorbereitung mit vier Testspielen, hat man genügend Zeit, um an den Schwächen zu arbeiten und bis zum ersten Verbandsspiel beim SV Fürth II am Sonntag, 06.03.2022 topfit zu sein.

Auch bei der Zweiten des FSV konnte man auf eine gute Vorrunde zurückblicken, nach anfänglichen Problemen, stabilisierte sich die Reserve und ging mit einem 6. Platz in der Kreisliga D in die Winterpause. Den Platz haben sich die Rimbacher durch eine fast ausgeglichene Bilanz in den Heim- und Auswärtsbegegnungen erarbeitet. Während man in den Heimspielen auf 4 Siege, 0 Remis, 2 Niederlagen kam, schaffte man 3 Siege, 2 Remis und 3 Niederlagen in der Fremde. Mit diesen Ergebnissen landete man in der Heimtabelle auf Platz 6 und auswärts auf Platz 7. Auch hier gibt es in der Vorbereitung einiges nachzuholen und Trainer Heinl will deutlich anziehen, um vielleicht noch den einen oder anderen Platz gutzumachen.

Nach dem Training lud der FSV Rimbach noch zum Essen ein, auch für die Vegetarier war gesorgt. Am Grill kümmerten sich Sebastian Schober und Tim Spilger um das leibliche Wohl aller und zum Schluss bekam jeder Spieler eine Regenjacke mit dem Wappen des FSV Blau-Weiß Rimbach von Joschka Pfeifer, im Namen des FSV, geschenkt.           

Andre Heinl, Trainer FSV Rimbach II

Ich bin mit der abgelaufenen Vorrunde eigentlich sehr zufrieden, außer mit einigen unnötigen Punktverlusten. Unser Saisonziel war ein Platz unter den ersten Sechs, obwohl ich am Anfang gedacht hatte, wir könnten ganz oben anklopfen. Dafür sind aber die ersten drei mit der SG Lautern, der TG Jahn Trösel II, gegen die wir übrigens 2:1 gewonnen haben und die SG Reichenbach II einfach zu stark und konstant für uns.

In der Rückrunde wollen wir die Spiele, die wir unnötig vergeigt haben, gewinnen und dafür werden wir den Trainingsablauf deutlich anziehen. Leider müssen wir auf vier Leistungsträger wegen der Corona-Situation verzichten und das müssen wir nun kompensieren. Zum Glück kehrt mit Waldemar Keierleber ein erfahrener Leistungsträger nach seiner schweren Verletzung wieder zurück und vielleicht bekommen wir auch von der Ersten wieder Unterstützung. Wir sind aber trotzdem gut aufgestellt und der Spaßfaktor ist beim Training wie auch beim Spiel vorhanden und das ist das wichtigste. WB                 

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