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Leistungssteigerung wird mit Punkt belohnt

Beim Kerwe-Derby gibt es ein 2:2

Alle Jahre wieder wird er ausgepackt, der Spruch von Philipp Weißmüller, welcher einst in der Zeitung abgedruckt war und da lautete „Kerwespiele verliert man nicht“. Und so sollte es auch dieses Mal sein. Am Kerwesamstag trennten sich der FSV Rimbach und der SV Lindenfels mit einem 2:2 – Unentschieden, womit die Lindenfelser sicher ganz gut leben können, denn die Möglichkeit auf einen Heimsieg für den FSV war durchaus gegeben. Mit genau dem gleichen Resultat trennten sich übrigens auch die beiden zweiten Mannschaften und auch im Damenspiel gegen Winterkasten/Reichenbach gab es beim 1:1 keinen Sieger.

Bei der Ersten zeigte das Rimbacher Team eine klare Reaktion auf die letzten schmerzlichen Niederlagen, verbunden mit einer verbesserten Leistung. Die erste Chance hatten aber die Gäste, als Marcel Schneider in der 2. Minute nur knapp verzog. Danach hatte der FSV aber mehr vom Spiel und kam zu Chancen. SVl-Keeper Daniel Degenhardt parierte in der 5. Minute einen Schuß von Leon Schimunek aus 20 m und stach auch einen Luca Strubel-Schuß aus gleicher Distanz (32.). Für die verdiente Führung mußte dann ein Handelfmeter herhalten. Nachdem Mario Schobert angeschossen wurde, verwandelte Frank Hirschhausen zum 1:0 (33.). Und der FSV konnte sogar nachlegen, zwei Minuten später hatte Degenhardt bei einem Schuß von Lars Bangert zwar noch eine Faust am Ball, konnte den Treffer aber nicht verhindern. Dumm gelaufen hieß es dann allerdings unmittelbar vor der Pause. Nach einer Ecke von Peter Meister landete der Ball beim Klärungsversuch unglücklich im eigenen Tor. Halbzeit, 2:1.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den rund 150 Zuschauern zunächst das gleiche Bild, die Blau-Weißen spielten ordentlich, die Lindenfelser lauerten auf ihre Chance. Rainer Fiebiger probierte es aus der Distanz, das Geschoß rauschte am Lattenkreuz vorbei (55.). Der aus Rimbacher Sicht sehr ärgerliche Ausgleich fiel in der 72. Minute. Da ein Lindenfelser Akteur verletzt am Boden lag, unterbrach Schiri Hirschberg das Spiel zwecks Behandlungspause bei Rimbacher Ballbesitz. Der anschließende Schiedsrichterball ging aber nicht an den FSV zurück und Peter Meister wurde dann gefoult.  Den fälligen Freistoß schoß er dann aus 28 m sehenswert in den Winkel.

Mit Wut im Bauch suchten die Blau-Weißen ihr Heil abermals in der Offensive und kamen zu guten Möglichkeiten. Schimunek schoß aus 11 m über die Latte (75.). In der 84. Minute parierte Degenhardt gegen Bangert zur Ecke, in deren Anschluß erneut Bangert knapp vorbeischoß. Glück hatte der FSV dann in der Schlußphase, als zunächst ein SVl-Angriff wegen Abseits unterbunden wurde und als danach Marcel Meister die letzte Einschußgelegenheit des packenden A-Liga-Spiels nicht nutzen konnte. Aus FSV-Sicht ist mit dem Remis die kleine Niederlagen-Serie beendet und auf die Leistung läßt sich in den kommenden Spielen aufbauen. Bereits am Dienstag geht es um 15.00 Uhr weiter mit dem Nachholspiel gegen den VfB Lampertheim, am kommenden Sonntag stehen die Heimspiele gegen den TSV Aschbach auf dem Programm. RR

FSV Rimbach – SV Lindenfels 2:2 (2:1)

FSV Rimbach: Dominik Schuch – Sebastian Alter, Luca Srubel, Rainer Fiebiger (82. Simon Saal), Ermin Karadolami, Leon Schimunek, Lars Bangert, Hüseyin Sönmez, Frank Hirschhausen, Ufuk Gül, Nico Pfahl.

SV Lindenfels: Daniel Degenhardt, Mario Schobert (65. André Wörle), Dirk Fendrich, Kevin Schröder, Justin Hördt, Christoph Seitz, Peter Meister, Marcel Meister, Michael Rettig, Nicklas Schneider (10. Andreas Höly), Marcel Schneider.

Tore: 1:0 Hirschhausen (33./HE), 2:0 Bangert (35.), 2:1 ET (45.), 2:2 P. Meister (72.)

ZS.: 150

VK.: Keine

SR.: Thomas Hirschberg (SG Wald-Michelbach)

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