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Furiose Aufholjagd wird mit einem Sieg belohnt

Julian Blümle hält das Team im Spiel / Lupenreiner Hattrick von Jonas Keil

So richtig „normal“ kann der FSV Rimbach in dieser Saison anscheinend nicht. Wurden in den letzten Wochen Führungen immer wieder verspielt, so gelang dem allerletzten Aufgebot der Blau-Weißen am Donnerstag im vorgezogenen Kerwespiel gegen Türkspor eine tolle Aufholjagd. Nach einem 0:3 und 1:4 – Rückstand wurde der Gast am Ende noch mit 6:4 geschlagen.

Begonnen hat die abermals neu zusammengewürfelte Rimbacher Elf allerdings schlecht. Kemal Keskin brachte die Gäste nach 3 Minuten in Führung, nachdem Tolga Palantekin die FSV-Hintermannschaft nicht gut aussehen ließ. Ein erster Versuch der Rimbacher kam von Ermin Karadolami, dessen Schuß konnte Levent Salimov im Tor gerade noch über die Latte lenken (7.). Das passte zu Beginn des Spiels aber gar nicht so recht ins Bild, denn es war Türkspor, das ordentlich Dampf Richtung Rimbacher Kasten machte. Palantekin schraubte das Resultat mit 2 Fernschüssen auf 0:3 (16./18.) und es war allein Julian Blümle zu verdanken, dass es nach 25 Minuten nicht 0:6 gestanden hat, u.a. zeigte er eine Glanzparade gegen Palantekin.

Urplötzlich gelang Hüseyin Sönmez das 1:3, er hatte aus rund 10 m abgezogen, Hoffung auf Besserung keimte auf. Diese wurde aber jäh getrübt, als Waldemar Keierleber beim Klärungsversuch ein Eigentor zum 1:4 unterlief (41.). Glücklicherweise konnte er den Fauxpas aber gleich wieder wettmachen, als er das Leder auf der anderen Seite zum 2:4 über die Linie drückte (43.).

Anders wie in den letzten beiden Spielen gelang es den Rimbachern, in den Minuten nach der Pause, den Laden hinten dicht zu halten. Türkspor hatte noch eine Chance in dr 2. Halbzeit, das war allerdings eine „Tausendprozentige“: Cengizhan Baris feuerte das Leder aus 5 m in den Rimbacher Nachthimmel. Das war in der 57. und hätte das 2:5 bedeutet. Aber an diesem Abend sollte es anders kommen. Dieses Mal waren es nicht die Rimbacher, die in der 2. Halbzeit abgeschossen wurden, sondern halt die anderen. Von den türkischen Gästen kam nun gar nichts mehr. Dafür war plötzlich Jonas Keil voll zur Stelle und schnürte einen Dreierpack. Beim 3:4 in der 65. kam er über die halbrechte Position und ließ Salimov aus 10 m das Nachsehen, ähnlich fiel auch das 4:4 in der 69. Spielminute. Für mittlerweile kaum noch gekannte Glücksgefühle auf Rimbacher Seite sorgte der Youngster dann mit seinem 5:4 in der 78., allerdings mit tatkräftiger Unterstützung von Salimov, dem der Ball unglücklich durchrutschte. Türkspor konnte einfach nicht mehr und so war es Abdou Amin, der mit dem 6:4 in der 84. Minute für die Entscheidung sorgte.

Wie bereits in der Vorsaison feiert der FSV Rimbach damit an der Kerwe seinen 2. Saisonsieg. Irgendwie ist halt doch was Wahres dran, dass man Kerwespiele nicht verliert. RR

FSV Rimbach – Türkspor Wald-Michelbach 6:4 (2:4)

FSV Blau-Weiß: Julian Blümle – Okan Ceneli, Rainer Fiebiger, Yanick Everling, Denis Yousief, Binjam Gebru, Waldemar Keierleber, Hüseyin Sönmez, Jonas Keil, Ermin Karadolami, Abdalaziz Amin. Eingewechselt: Daniel Roik (46.).

Türkspor: Levent Salimov – Koray Tunca, Dennis Proyer, Yasar Yilmaz, Cengizhan Baris, Seyhan Bekyigit, Tolga Palantekin, Sedat Baris, Assad Awil Jamac, Yasin Tekin, Kemal Keskin. Eingewechselt: Oktay Karakas (14.), Isik Semih (36.), Necati Bekyigit (77.).

Tore: 0:1 Kemal Keskin (3.), 0:2, 0:3 Palantekin (16./18.), 1:3 Sönmez (23.), 1:4 Keierleber (41./ET), 2:4 Keierleber (43.), 3:4, 4:4, 5:4 Keil (65./69./78.), 6:4 Amin (84.).

SR.: Kais Ben Milled (Hirschhorn)

ZS.: 40

VK.: Keine

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