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Neues und Internas Teil 6

Patrick Feller im Interview bei Wolfgang Blümle

Nach einer fast endlosen Zwangspause ist die „Rimbacher Redaktion“ wieder on Tour und wird sich in den nächsten Wochen, natürlich auch während der Saison, immer wieder kurzfristig Personen aussuchen, die aktiv oder auch passiv dem FSV wohlgesonnen sind und diese zum Interview bitten. Dies können der Spielertrainer oder das Trainergespann sein, einzelne Spieler oder der Spieler des Tages aus Rimbacher Sicht, aber auch Betreuer und Zuschauer des FSV sollen hier ein kurzes Statement zum Spiel, dem Verein oder zur eigenen Person aus freien Stücken und unter Einhaltung der Datenschutzrichtlinien abgeben.

Nach den beiden Mörlenbacher/Birkenauer Youngster, haben wir heute mit Patrick Feller (Jahrgang 1996) wieder einen waschechten „Rimbacher Bub“ am Tisch, den man trotz seines jungen Alters schon als einen kleinen „Globetrotter“ in Sachen Fußball nennen darf. Inspiriert schon früh durch seinen Vater begann Patrick seine „fußballerische Reise“ mit vier Jahren bei den Bambinis der JSG Rimbach/Zotzenbach. Bis zu den C-Junioren blieb er seinem Stammverein treu, ehe ihn der Ruf seiner Kumpels und natürlich der sportliche Ehrgeiz zum SV Lörzenbach lotsten. Dort auf dem Sportplatz an der Jahnstraße war Gruppenliga angesagt, die der SV als Vierter beendete. In der B-Jugend-Kreisliga holte er sich mit dem SVL im zweiten Jahr den Meistertitel und schaffte den damit verbundenen Aufstieg in die Gruppenliga. Exakt das gleiche gelang Patrick Feller dann bei den A-Junioren, auch hier holte er sich im zweiten Jahr den Kreismeistertitel mit seinen Mannschaftskameraden. Seine Torgefährlichkeit blieb auch dem damaligen Verbandsligisten FC Fürth nicht verborgen und so wechselte er direkt von der A-Jugend zum Ortsnachbarn nach Fürth. Menschlich gesehen, war der Wechsel zum FC kein Fehler, doch der sportliche Sprung als „Frischling“ zu den Aktiven in die Verbandsliga, war letztendlich zu groß für ihn und es reichte immer nur zu Kurzeinsätzen, so dass er nach der Saison bei der KSG Mitlechtern in der Kreisoberliga anheuerte. Nach zwei Jahren zog es ihn wieder zu seinen Kumpels zum SV Lörzenbach, der in der Kreisliga A beheimatet war. Mit dem Gewinn des Kreispokals Ende Mai 2019 im Endspiel gegen die favorisierte SG Wald-Michelbach vor 800 Zuschauern in Fürth, fügte er seiner Vita das nächste Highlight hinzu. Bei den Grün-Weißen avancierte Patrick in der abgebrochenen Corona-Saison zum Goalgetter, der in 16 Spielen stattliche 27 Tore erzielte, ehe es ihn jetzt wieder in heimatliche Gefilde zog.               

RiRe: Warum hast du dich für den FSV entschieden?

Patrick: Von Joschka Pfeifer kam damals ein Anruf und wir haben uns damals getroffen, außerdem war da noch Nicolas Sanchez mit im Boot. Mir gefiel die Sache mit Rimbach und der Rest war dann nur noch Formsache.            

RiRe: Kennst du einige deiner Mitspieler schon?

Patrick: Nicolas Sanchez, Nico Pfahl, Christian Kohl waren meine Gegenspieler in der Kreisoberliga und natürlich mein Trainer Amir Duric. Die jungen wilden wie Robin Hechler, Loris Ginader, Jonas Olejniczak und Felix Plücker kenne ich aus dem privaten Bereich.     

RiRe: Wie wurdest du von den Mitspielern und den Offiziellen aufgenommen?

Patrick: Es war direkt ein sehr angenehmes Klima und alle Mannschaftskollegen haben mich herzlich empfangen.    

RiRe: Auf was für einen Spielertyp und auf was für eine Spielweise dürfen sich die Anhänger des FSV freuen?

Patrick: Ich bin der klassische Strafraumspieler, aber keiner der vorher drei Mann aussteigen lässt und den Ball in den Winkel knallt. Im Strafraum bin ich dann eher das „Schreckgespenst“ aller Abwehrspieler, der technisch nicht so versiert, aber ein eiskalter Vollstrecker ist.   

RiRe: Was sind deine persönlichen Ziele und die mit der Mannschaft?

Patrick: So viele Tore zu schießen wie möglich und damit dem Team helfen, dabei steht die Mannschaft aber absolut im Vordergrund. Mein Ziel ist es und damit spreche ich das aus, was andere sich nicht trauen: „Ich will mit dem FSV Rimbach in die Kreisliga A“.          

RiRe: Zwei persönliche Fragen habe ich noch, wer ist dein Idol?

Patrick: Für mich ist das Basti Schweinsteiger nach dem WM-Finale 2014. Er war ein absolutes Mentalitätsmonster, der niemals aufgab, egal wie oft er gefoult wurde, er kam immer wieder zurück.    

RiRe: Hast du ein bestimmtes Ritual vor den Spielen?

Patrick: Im Gegensatz zu Christian Kohl habe ich einen Tape am linken Handgelenk und wenn einer von uns ein Tor schießt, dann klatschen wir uns mit dem Tape gegenseitig ab. Auf dem Weg zum Treffpunkt höre ich immer das gleiche Lied von dem US-amerikanischen Musikerduo Neffex und zwar den Titel „Unstoppable“, der passt zu mir im Strafraum.  

RiRe: Danke Patrick, für das offene und ehrliche Interview und viel Glück beim und mit dem FSV

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